Saphir

 

 

Der Spruch “Der Himmel sei ein riesiger blauer Saphir  ist eine eindeutige Feststellung, dass Saphire die Farbe himmelblau, von reinstem Blau haben. Den herrlichen Edelstein gibt es aber auch in einer Vielzahl von anderen Farben. Die nicht blauen Saphire nennt man “fancy“. Es gibt z. B. gelben, purpurfarbigen, rosa, grünen oder weißen, sogar schwarzen Saphir. Doch  als die bestfarbigen Saphire gelten diejenigen aus Birma, deren Farbe vom satten Königsblau zum Kornblumenblau reicht. Die Kaschmir-Saphire aus Indien zeigen ein etwas dunkleres und samtartiges Kornblumenblau. Für Fachleute und Kenner gilt die Kaschmir-Farbe mit ihrem samtartigen Glanz als schönste und wertvollste blaue Farbe. Die Ceylon- Saphire sind hellblau, graublau, himmelblau oder blauviolett.

Etymologie

Der Name Saphir ist vom griechischen Wort „sappheiros“ = blau abgeleitet.

 

 

Mystik

 

Saphir war der beliebteste Stein in Orient und wurde unter allen Edelsteinen als Symbol von verzauberte Weisheit und Fundgrube des Wissens geschätzt. Der Zauberstein der Magier und Wahrsager diente während der spiritistische Sitzung als eine Brücke zwischen Medium und dem Jenseits. Man glaubte, dass die Geister die Farbe Blau bevorzugen.

 

Der Saphir sollte vor Elend, Blindheit und Schlangenbiss schützen. Er ruft bei den Menschen  Sinn für Humor, Eloquenz hervor und hilft die schlechte Gewohnheiten abgewöhnen.

 

Das ist ein ausgezeichneter Stein für allen, die ihre Beziehung stärken und partnerschaftlicher  machen wollen. Der Saphir ist der beste Freund der Verliebten.

Der Stein ist für Menschen, die im Zeichen Schütze und Fische (blaue Farbe des Steins), Stier (orange), Zwillinge, Jungfrau und Waage (gelb) geboren sind.

 

 

 

 

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Die berühmten Saphire


Der größte bekannteste Sternsaphir „Stern von Indien“ mit dem Gewicht von 536 ct. (10 dag.)

 

Den  „Stern von Indien“ ansehen >>>

 

Zwei ebenfalls berühmte Saphire („St. Edward´s –„ und „Stuart-Saphir“) befinden sich in der Schatzkammer des englischen Königshauses.

 

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Saphirvorkommen

 

Wie schon erwähnt wurde, die begehrtesten Saphire mit einem einmaligen, tiefen Kornblumenblau kamen einst aus Kaschmir (Indien) und aus Burma und Thailand.   

Sri Lanka- Saphire mit einem Stich ins Violettische sind deutlich heller, und eingeschlossene Flüssigkeitseinschlüsse (mehr über Flüssigkeitseinschlüsse können Sie in dem Buch „Gemmologie“ lesen>>) geben den charakteristischen seidig schimmernden Glanz und  rufen einen geheimnisvollen Schimmer hervor.

 

Aus diesem Region kommen auch die gelbfarbige und orangefarbige  Varietät- Padparadscha (von Sanskrit  padma= Blume; radscha= König).

 

Aus Australien stammen dunkele Saphire  mit einem Stich ins Grünliche (Neusüdwales, Queensland, Tasmanien). In Queensland wurden auch schwarze Sternsaphire gefunden- der bekannteste ist der „Schwarze Stern von Queensland".

 

In den USA/Montana ein eigentümliches Stahlblau. Saphire wurden auch in Brasilien, Kambodscha, Kenia, der Republik Malawi, der Republik Zimbabwe, Tansania und Finnland gefördert.

 

 

 

 

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Der "Schwarze Stern von Queensland"

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Ausführliche Informationen über Saphire

 

Saphire gehören zu einer Korundgruppe (Al2 03). Der Korund ist ein einfacher Aluminiumoxid, der  in der Natur komplexe Oxide bilden. Seine farblose Varietäten sind Schmucksteine, die fast so sehr wie die Diamanten geschätzt werden.

 

Eigenschaften:

Härte: 9 

hoher Brüchigkeitsgrad

hohe Beständigkeitsfähigkeit auf mechanische Faktoren

Schmeltzpunkt: 2000-20500 C

inert gegen Säure  und Sodalegierung; aber nicht gegen Kaliumdisulfit

 

Farbgebende  Substanz sind beim blauen Saphir Eisen und Titan

Farbe und Farberde der Saphire gehen von der Anwesenheit in ihrer Struktur geringer Beimengungen von Titan und Eisen. Dreiwertiges Eisen verursacht gelbe Varianten, zweiwertiges Eisen- grün, Vanadium - violett, Chrom - rosa.

 

Der Sterneffekt  der Sri Lanka- Smaragde ist durch ihre innere Struktur hervorgerufen, d.h. durch die Anwesenheit der Rutileinschlüsse, die der Kristallsymetrie gemäß orientiert sind und sich zu 1200 – Winkel schneiden.

 


 

 

 

 

Alle der hier verwendeten  Informationen über Saphire stammen vom Buch "Gemmologia czyli nauka o kamieniach szlachetnych i ozdobnych"* Wies³awa Heflika i Lucyny Natkaniec - Nowak. Dort gibt es auch viele anderen Fachinformationen über Saphire. Das Buch wurde von den Verlag Antykwa in Krakau herausgegeben.

 

* "Gemmonologie- Wissenschaft von  den Edelsteinen und den Schmucksteinen"

 

 

 



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